Handwerkskammer muss nach vorne schauen

Am 2. Dezember besuchten unsere Kreisvorsitzenden Anita Neher und Mario Dietel die Ehrungsfeier der Handwerkskammer Heilbronn-Franken in Massenbachhausen. Bei der Veranstaltung wurden die leistungsstärksten Auszubildenden aus Region, Land und Bund ausgezeichnet. Auch die GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Gudula Achterberg aus Heilbronn war vor Ort.

Passend zur derzeitigen Situation um Russlands Angriffskrieg und der Energiekrise wurde ein besonderer Fokus auf „Die Brotpuristen” gelegt. Der moderne Betrieb aus Speyer setzt sich mit deutlich humaneren Arbeitszeiten, einem Brot-Onlineshop samt Versand in das gesamte Land und einer neuen Unternehmenskultur von dem derzeitigen Dogma im Bäckereihandwerk ab. Dass sich das deutsche Handwerk ändern muss, um zukunftsfähig zu sein, ist zumindest bei den „Puristen” angekommen. Dies zeigte sich auch bei einer Vielzahl an Fragen des Handwerkskammer-Präsidenten Ulrich Bopp, der für das Verständnis so mancher innovativer Idee zwei oder drei Rückfragen zu viel brauchte.

Im Rampenlicht sollte allerdings nicht ein einzelner Vorzeige-Betrieb und ins Leere laufende Fragen stehen, sondern die besonders guten Absolvent*innen aller Handwerksunternehmen in Heilbronn-Franken. Besonders stach hierbei die Bundessiegerin Ramona Holl heraus, die in einer für Schornsteinfeger*innen üblichen Kluft zur Veranstaltung kam (hier 2. v. l.).

Das Handwerk ist für uns GRÜNE eine wichtige Institution. Denn der so nötige Wandel in Sachen Energiewende geschieht nur Hand in Hand mit den Handwerker*innen vor Ort, die Photovoltaik-Anlagen auf Dächern montieren, Wärmepumpen installieren oder eben den Schornstein kontrollieren.

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